DEENENTWURF · Vorschlag für Schreinerei Mustermann, unverbindlich, keine Terminvergabe möglich. Gebaut von Thomas Eichinger · peaksites.de. © Thomas Eichinger · Impressum des Erstellers
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Wir suchen Leute. Nicht nur Lehrlinge.

Schreiner ist einer der wenigen Berufe, in dem man am Abend sieht, was man am Morgen angefangen hat. Wir bilden aus, seit dreißig Jahren. Seit dem Frühjahr steht bei uns außerdem eine Bank leer, weil einer in Rente gegangen ist. Wenn Sie wissen wollen, ob das etwas für Sie ist, kommen Sie einfach vorbei und schauen einen Tag lang zu.

Offen

Vier Stellen, Stand September

Wir schreiben hier nur rein, was wirklich frei ist. Ist eine Zeile weg, ist die Stelle besetzt.

01

Geselle

ab 2.900 € · unbefristet

Seit dem Frühjahr steht eine Bank leer. Wir suchen jemanden, der einen Korpus ohne Rückfrage fertig bekommt. Massivholz wäre schön, Furnier genauso. An der CNC waren Sie noch nie? Kein Hindernis, das haben hier alle im Betrieb gelernt.

Überstunden fallen an, wenn eine Küche raus muss. Die werden ausbezahlt oder abgefeiert, wie es Ihnen lieber ist.

02

Monteur

ab 2.600 € · Führerschein nötig

Grob zwei Tage Werkstatt, drei Tage draußen. Küchen einbauen, Schränke stellen, Türen einhängen, manchmal auch nur eine Arbeitsplatte tauschen. Sie müssen kein gelernter Schreiner sein. Mit Leuten aus dem Trockenbau und aus der Fenstermontage haben wir gute Erfahrungen gemacht.

03

Ausbildung zum Tischler

880 bis 1.150 € · Start im September

Ein Platz, jedes Jahr, auch wenn die Auftragslage eng ist. Wie die drei Jahre bei uns ablaufen, steht weiter unten. Dort steht auch, was an dem Beruf anstrengend ist.

04

Aushilfe für Montagetage

16 € die Stunde · tageweise

Wenn eine große Küche raus geht, sind wir zu zweit zu wenig. Dafür hätten wir gern zwei oder drei Leute, die wir kurzfristig fragen dürfen. Tragen und anreichen, hinterher zusammenräumen. Schüler ab sechzehn gehen auch, nur nicht an die Maschinen.

So melden Sie sich Eine kurze Mail an info@mustermann.de genügt: was Sie gelernt haben und ab wann Sie könnten. Wir sind tagsüber in der Werkstatt und gehen selten ans Telefon, deshalb lieber schreiben. Antwort kommt innerhalb von zwei Werktagen.
Der Beruf

Was ein Schreiner wirklich macht

Viele stellen sich Hobelbank und Leim vor. Das gehört dazu, ist aber nur ein Teil. Der Beruf hat sich verändert, und zwar zum Interessanteren.

Planen

Am Rechner konstruieren

Bevor ein Brett geschnitten wird, entsteht das Möbel am Bildschirm. Sie lernen, in drei Dimensionen zu denken und aus einer Idee eine Zeichnung zu machen, aus der eine Maschine Teile fräsen kann.

Maschinen

CNC und Kantenanleimer

Unsere Maschinen werden programmiert, nicht nur bedient. Wer das kann, ist im Betrieb schnell unverzichtbar. Wir zeigen es Ihnen ab dem zweiten Lehrjahr.

Handwerk

Von Hand arbeiten

Zinken, Furniere, Massivholzverbindungen. Was die Maschine nicht kann, machen Hände. Das ist der Teil, auf den man nach zwanzig Jahren noch stolz ist.

Montage

Beim Kunden vor Ort

Sie fahren mit, tragen mit, bauen mit ein. Und Sie erleben das Gesicht der Leute, wenn die Küche steht. Das ist der beste Teil des Berufs.

Die Lehre

Drei Jahre, klar aufgeteilt

01

Erstes Lehrjahr

880 € im Monat

Grundlagen. Holzarten, Werkzeug, Maschinenschein, erste eigene Werkstücke. Sie arbeiten von Anfang an an echten Aufträgen mit, nicht nur an Übungsstücken. Berufsschule in Musterdorf, im Blockunterricht.

02

Zweites Lehrjahr

990 € im Monat

Sie übernehmen erste Teilaufgaben allein. Einführung an der CNC, Furnierarbeiten, Oberflächenbehandlung. Ab jetzt fahren Sie regelmäßig zur Montage mit.

03

Drittes Lehrjahr

1.150 € im Monat

Ihr Gesellenstück. Sie planen und bauen ein Möbel komplett selbst, vom Entwurf bis zur Oberfläche. Wir stellen Material und Maschinenzeit, die Idee kommt von Ihnen.

04

Danach

ab 2.900 € als Geselle

Wir übernehmen jeden, der bleiben will. Das ist keine Floskel, sondern schlichte Rechnung. Wir finden keine fertigen Gesellen mehr. Wer nach der Lehre zur Meisterschule will, bekommt von uns die Zeit dafür.

Ehrlich

Was am Beruf nicht schön ist

Wir sagen es lieber vorher als nach zwei Monaten.

Es ist staubig und laut. Gehörschutz und Absaugung helfen, aber sauber ist die Werkstatt nie.
Es fängt früh an. Arbeitsbeginn ist sieben Uhr. Wer nicht aufstehen kann, wird nicht glücklich.
Es geht auf den Rücken. Eine Arbeitsplatte aus Eiche wiegt, was sie wiegt. Wir haben Hebehilfen, aber getragen wird trotzdem.
Manche Kunden sind schwierig. Auch das gehört dazu, und auch das lernen Sie.
Fehler kosten Geld. Ein falsch geschnittenes Brett Nussbaum ist teuer. Das passiert jedem, auch dem Chef. Man sagt es und macht es neu.
Und was dafür spricht Sie haben abends etwas in der Hand. Ihr Beruf lässt sich nicht ins Ausland verlagern und nicht von einem Programm ersetzen. Handwerker werden gesucht, überall, jederzeit. Und ein Möbel, das Sie mit zwanzig gebaut haben, steht mit sechzig noch bei jemandem im Wohnzimmer.
Melden

Kein Anschreiben. Kein Lebenslauf.

Wir wollen wissen, wer Sie sind, nicht wie gut Sie formulieren können. Name, E-Mail, zwei Sätze. Zeugnisse können Sie anhängen, müssen Sie aber nicht. Schreiben Sie uns kurz an info@mustermann.de oder füllen Sie das hier aus.

Musterformular. Auf einer echten Seite geht die Nachricht direkt an den Betrieb.

Was danach passiert Wir schreiben innerhalb von zwei Werktagen zurück. Dann machen wir einen Tag aus, an dem Sie einfach mitlaufen. Der ist bezahlt, egal ob es am Ende etwas wird. Bei den festen Stellen ist es ein Probearbeiten an der Bank, bei der Lehrstelle ein Schnuppertag. Passt es für beide, gibt es den Vertrag. Passt es nicht, haben Sie einen Tag in einer Werkstatt verbracht und wissen mehr als vorher.
Einfach vorbeikommen

Ein Tag in der Werkstatt sagt mehr als jede Broschüre.

Sie müssen sich nicht anmelden. Kommen Sie vorbei, schauen Sie zu, stellen Sie Fragen. Am besten Dienstag oder Mittwoch, dann ist Zeit.