Wir suchen Leute. Nicht nur Lehrlinge.
Schreiner ist einer der wenigen Berufe, in dem man am Abend sieht, was man am Morgen angefangen hat. Wir bilden aus, seit dreißig Jahren. Seit dem Frühjahr steht bei uns außerdem eine Bank leer, weil einer in Rente gegangen ist. Wenn Sie wissen wollen, ob das etwas für Sie ist, kommen Sie einfach vorbei und schauen einen Tag lang zu.
Vier Stellen, Stand September
Wir schreiben hier nur rein, was wirklich frei ist. Ist eine Zeile weg, ist die Stelle besetzt.
Geselle
Seit dem Frühjahr steht eine Bank leer. Wir suchen jemanden, der einen Korpus ohne Rückfrage fertig bekommt. Massivholz wäre schön, Furnier genauso. An der CNC waren Sie noch nie? Kein Hindernis, das haben hier alle im Betrieb gelernt.
Überstunden fallen an, wenn eine Küche raus muss. Die werden ausbezahlt oder abgefeiert, wie es Ihnen lieber ist.
Monteur
Grob zwei Tage Werkstatt, drei Tage draußen. Küchen einbauen, Schränke stellen, Türen einhängen, manchmal auch nur eine Arbeitsplatte tauschen. Sie müssen kein gelernter Schreiner sein. Mit Leuten aus dem Trockenbau und aus der Fenstermontage haben wir gute Erfahrungen gemacht.
Ausbildung zum Tischler
Ein Platz, jedes Jahr, auch wenn die Auftragslage eng ist. Wie die drei Jahre bei uns ablaufen, steht weiter unten. Dort steht auch, was an dem Beruf anstrengend ist.
Aushilfe für Montagetage
Wenn eine große Küche raus geht, sind wir zu zweit zu wenig. Dafür hätten wir gern zwei oder drei Leute, die wir kurzfristig fragen dürfen. Tragen und anreichen, hinterher zusammenräumen. Schüler ab sechzehn gehen auch, nur nicht an die Maschinen.
Was ein Schreiner wirklich macht
Viele stellen sich Hobelbank und Leim vor. Das gehört dazu, ist aber nur ein Teil. Der Beruf hat sich verändert, und zwar zum Interessanteren.
Am Rechner konstruieren
Bevor ein Brett geschnitten wird, entsteht das Möbel am Bildschirm. Sie lernen, in drei Dimensionen zu denken und aus einer Idee eine Zeichnung zu machen, aus der eine Maschine Teile fräsen kann.
CNC und Kantenanleimer
Unsere Maschinen werden programmiert, nicht nur bedient. Wer das kann, ist im Betrieb schnell unverzichtbar. Wir zeigen es Ihnen ab dem zweiten Lehrjahr.
Von Hand arbeiten
Zinken, Furniere, Massivholzverbindungen. Was die Maschine nicht kann, machen Hände. Das ist der Teil, auf den man nach zwanzig Jahren noch stolz ist.
Beim Kunden vor Ort
Sie fahren mit, tragen mit, bauen mit ein. Und Sie erleben das Gesicht der Leute, wenn die Küche steht. Das ist der beste Teil des Berufs.
Drei Jahre, klar aufgeteilt
Erstes Lehrjahr
Grundlagen. Holzarten, Werkzeug, Maschinenschein, erste eigene Werkstücke. Sie arbeiten von Anfang an an echten Aufträgen mit, nicht nur an Übungsstücken. Berufsschule in Musterdorf, im Blockunterricht.
Zweites Lehrjahr
Sie übernehmen erste Teilaufgaben allein. Einführung an der CNC, Furnierarbeiten, Oberflächenbehandlung. Ab jetzt fahren Sie regelmäßig zur Montage mit.
Drittes Lehrjahr
Ihr Gesellenstück. Sie planen und bauen ein Möbel komplett selbst, vom Entwurf bis zur Oberfläche. Wir stellen Material und Maschinenzeit, die Idee kommt von Ihnen.
Danach
Wir übernehmen jeden, der bleiben will. Das ist keine Floskel, sondern schlichte Rechnung. Wir finden keine fertigen Gesellen mehr. Wer nach der Lehre zur Meisterschule will, bekommt von uns die Zeit dafür.
Was am Beruf nicht schön ist
Wir sagen es lieber vorher als nach zwei Monaten.
Kein Anschreiben. Kein Lebenslauf.
Wir wollen wissen, wer Sie sind, nicht wie gut Sie formulieren können. Name, E-Mail, zwei Sätze. Zeugnisse können Sie anhängen, müssen Sie aber nicht. Schreiben Sie uns kurz an info@mustermann.de oder füllen Sie das hier aus.
Ein Tag in der Werkstatt sagt mehr als jede Broschüre.
Sie müssen sich nicht anmelden. Kommen Sie vorbei, schauen Sie zu, stellen Sie Fragen. Am besten Dienstag oder Mittwoch, dann ist Zeit.