Sepp und Rosi Mustermann führen den Gasthof seit 1998. Vor ihnen die Eltern, davor der Großvater.
1954 bekam Michael Mustermann die Erlaubnis, im Erdgeschoss seines Wohnhauses auszuschenken. Gekocht wurde erst zwei Jahre später, als die Stube fertig war. Die Fremdenzimmer kamen 1968 dazu, als die ersten Sommergäste aus dem Ruhrgebiet ins Tal fuhren.
1979 übernahm der Sohn Alois mit seiner Frau Anni. In dieser Zeit wurde das Dach ausgebaut, aus vier Zimmern wurden acht. 1998 übergaben sie an Sepp.
Was seitdem passiert ist, steht rechts. Es ist keine lange Liste. Wir bauen nur um, wenn etwas kaputt ist oder nicht mehr passt.
| 1954 | Schankerlaubnis für Michael Mustermann, erste Gaststube |
| 1956 | Die getäfelte Stube und der Kachelofen kommen hinein |
| 1968 | Vier Fremdenzimmer im Obergeschoss |
| 1979 | Alois und Anni Mustermann übernehmen, Dachausbau auf acht Zimmer |
| 1998 | Sepp und Rosi Mustermann übernehmen, dritte Generation |
| 2016 | Fassade neu verputzt, Fensterläden erneuert, Lüftlmalerei freigelegt |
| 2019 | Stube abgeschliffen, neuer Boden, neue Leuchten |
| 2021 | Alle acht Bäder erneuert, sechs Wochen geschlossen |
Die Vergleiche vor und nach den Umbauten finden Sie in der Galerie.
Kocht. Gelernte Köchin, seit 1998 im Haus. Steht ab neun Uhr in der Küche, macht den Mittagstisch und den Sonntagsbraten. Kauft selbst ein.
Tresen, Service, Rechnungen, Reservierungen. Gelernter Hotelfachmann, in der Nachbarstadt gelernt. Nimmt das Telefon ab, wenn es klingelt.
Zwei Kellnerinnen fest, eine Aushilfe am Wochenende, eine Küchenhilfe. Bei Feiern kommt die Tochter dazu, die in der Landeshauptstadt studiert.
Nicht alles kommt von hier. Zitronen wachsen im Tal nicht, und der Reis für den Milchreis auch nicht. Wo es geht, kaufen wir im Ort · nicht, weil es sich gut liest, sondern weil man dann weiß, wen man anruft, wenn etwas nicht stimmt.