Getäfelt, warm, ein bisschen eng, wenn alle da sind. Genau so soll es sein.

Die Täfelung ist die erste, die Mustermanns Großvater einbauen ließ. Fichte, dunkel geworden über siebzig Jahre. 2019 haben wir sie abgeschliffen und neu geölt, mehr nicht · herausgerissen wird hier nichts.
Der grüne Kachelofen steht seit dem ersten Tag an derselben Stelle. Von November bis März wird er geheizt. Auf der Ofenbank sitzen im Winter meistens dieselben zwei.
Der Hauptraum mit der Täfelung und dem Kachelofen. Acht Tische zu sechs, zwei zu vier, dazu die Ofenbank. Hier wird auch der Mittagstisch ausgegeben.
Durch eine Schiebetür abtrennbar. Für Feiern, für Vereinsabende und morgens für das Frühstück der Hausgäste.
Hinter dem Haus, unter zwei alten Kastanien. Von Mai bis September, wenn es das Wetter hergibt. Wir kommen raus, Sie müssen nicht ans Fenster.
Der runde Tisch rechts vom Ofen. Kein Schild, aber jeder im Ort weiß es. Wer sich dazusetzt, wird nicht weggeschickt.


Helles und Weißbier von einer Brauerei aus dem Landkreis, dazu Radler und im Winter ein dunkles Festbier. Der Zapfhahn ist von 1978 und wird jeden Abend zerlegt.
Sepp steht meistens selbst dahinter. Wenn er nicht da ist, steht Rosi da · dann kocht die Tochter.
Unter der Woche finden Sie fast immer einen Platz. Am Freitag- und Samstagabend und am Sonntagmittag ist die Stube meist voll · dann rufen Sie besser vorher an.
Wir notieren Namen, Uhrzeit, Personenzahl und eine Rufnummer für den Fall einer Rückfrage. Mehr nicht, und nach dem Tag wird es gestrichen.